Da liegt der Hund begraben

FREISTIL Impro-Krimi

Im Februar gab es mit dem Impro-Krimi "Da liegt der Hund begraben" die erste Aufführung von FREISTIL am neuen Spielort, dem Nuage Fou Theater. Den Zuschauern gefiel die neue Bühne und sie schrieben ins Gästebuch: "Mörderisch spannend und diebisch unterhaltsam."

Kommissar John Bossman (Christian M. Schulz) hat gerade versehentlich eine Sex-Hotline angerufen als er den Auftrag bekommt, im Mordfall an Uwe Klingenbeil (Schulz), einem 35jährigen pedantischen Hundefriseur zu ermitteln. Klingenbeil wurde tot in seinem Hundesalon aufgefunden, erschlagen mit einer Trockenhaube, nachdem er mit einer schwarzen Betäubungsmittel-getränkten Pudelmütze (einer Leihgabe aus dem Publikum) überwältigt wurde. Als Täter kommen in Frage der Bruder des Opfers, der 30jährige schlampige, arbeitslose Karl-Egon (Achim Freund), der im Knast war und wieder in krumme Geschäfte verwickelt ist sowie der 60jährige hyperaktive Vermieter Kevin Haberstroh (Christoph Hüllstrung), der andere Wohnungen auch an Prostitiuierte als Terminwohnung vermietet hat. FREISTIL Impro-KrimiAußerdem die 19jährige eifersüchtige Ex-Ehefrau Mandy Knork (Simone Ott), die unter der Trennung von Uwe leidet.

Um den Fall zu lösen macht Komissar Bossman einen Wettkampf mit Haberstroh beim Hindernislauf auf der Polizei-Sportanlage, bei der dieser nach einigen Runden zusammenbricht und gesteht, daß er als Zuhälter auch minderjährige Prostituierte für sich arbeiten lässt. Bossman kann auch die anderen beiden dazu bringen, einen Wettkampf mit ihm zu machen, bei dem er von Karl-Egon erfährt, daß dieser Heroin in lebenden Hunden schmuggelt, die dann im Hundesalon getarnt an den Dealer weitergegeben werden. Und Mandy gesteht, daß sie nach einer Brust-OP durch ein minderwertiges Brustimplantat an Brustkrebs erkrankt ist. Sie gibt Uwe daran die Schuld weil sie sich nur für ihn habe operieren lassen um ihn zurückzugewinnen und hat ihn deshalb umgebracht.


Alle Szenen wurden mit spannender Musik von Johannes Söllner begleitet. Am Ende der Aufführung gab es viel Applaus für die Gruppe und als Kommentar im Gästebuch: "Sehr schöner Abend! Und alles improvisiert, toll!"

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